Informationen zur Verdauung

Als Verdauung oder Digestion bezeichnet man den Aufschluss der Nahrung im Verdauungstrakt mit Hilfe von Verdauungsenzymen. Schon beim ersten Bissen beginnt die Verdauung, die Nahrung wird beim Kauen durch unseren Speichel angefeuchtet. Mit einer Schluckbewegung gelangt der Bissen durch die Speiseröhre in den Magen, wo der Magensaft (bestehend aus hochkonzentrierter Säure) beginnt, die Proteine (=Eiweißbestandteile) der Nahrung zu zersetzen und wo sofort Fett und Zucker als wichtige Energielieferanten herausgelöst werden. Nach 1 – 2 Stunden rutscht der Bissen vom Magen weiter in den Dünndarm, wo er für etwa 6 Stunden von Enzymen und Darmbakterien bearbeitet wird. Im Dickdarm dauert es am längsten und hier ist auch das Gedränge an gesunden Mikrolebewesen am höchsten – erst hier werden die Vitalstoffe herausgelöst, auf ihre Wertigkeit überprüft und ins Blut eingeschleust und zu den Zellen verbracht

Du bist, was du isst

Der Darm steuert mit diesen Milliarden von Mikroorganismen den Großteil aller Stoffwechselvorgänge in unserem Körper, er produziert lebenswichtige Vitamine, Enzyme und Aminosäuren, und er neutralisiert all jene Stoffe, die mit der Nahrung in unseren Darm gelangen, die allerdings unseren gesamten Organismus schädigen könnten. Nirgendwo sonst im Körper findet ein intensiverer Kontakt mit fremden Stoffen statt wie im Darm. Deshalb benötigen wir dort eine äußerst leistungsstarke Schutzbarriere an der Darmwand in Form von aktiven Bakterien, die unser Körperinneres schützen.

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Im Mastdarm wird der Darminhalt vor der Ausscheidung noch entwässert und verdichtet, und dann sollten die dort angesiedelten Nerven Ihnen signalisieren – jetzt aber möglichst rasch raus aus dem Körper, denn alles was zu lange im Darm liegt, kann wieder zu faulen und zu gären beginnen.

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